Freitag 22.10.2021 — 20:00 Uhr

Laeiszhalle (Großer Saal)

Carolin Kebekus
„Es kann nur eine geben“

(c) Moritz Künster

(c) Cover KiWi

Tickets

Preis: 33 / 22 / 12 €

Carolin Kebekus ist die erfolgreichste Comedienne Deutschlands und wurde sechs Mal hintereinander mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. Mit ihren Bühnenshows avancierte sie zu den größten Comedy-Acts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie ist Ensemblemitglied der ZDF heute-show und hat mit der hochgelobten Carolin Kebekus Show ihre eigene Sendung im Ersten.

Carolin Kebekus hat aber auch eine ernste und politische Seite, sie ist eine unerbittliche Kämpferin für den Feminismus. 
Mit ihrem ersten Buch „Es kann nur eine geben“ widmet sie sich daher genau diesem Thema und sagt: „Ich will den Finger in die Wunde legen!“

Eigentlich klingt es nämlich ganz leicht: Frau ist begabt und klug, also könne sie es schaffen, ganz nach oben zu kommen. Dort gibt es aber oft nur einen einzigen Platz.Und oft genug ist der schon besetzt. Es scheint ein fragwürdiges, unausgesprochenes Gesetz zu geben, das lautet: Eine Frau reicht, mehr brauchen wir nicht. 

Carolin Kebekus richtet in „Es kann nur eine geben“ den Blick darauf, welche Bilder von Frauen tradiert werden. Immer scheint es nur eine einzige Frau zu sein, die sich durchsetzt. 
Im Märchen gibt es nur eine Prinzessin - immer sehr schön und meist sehr blöd. 
Die sündige Eva, die böse Stiefmutter oder Hexe  - alle dienen als Beispiele dafür, was passiert, wenn Frauen nach Macht streben: Vertreibung oder Verbannung aus dem Paradies. Mit dieser Prägung entlässt man Frauen ins Leben und wundert sich gleichzeitig über Konkurrenz unter Frauen, bezeichnet sie als von Natur aus stutenbissig und selbst schuld an dieser Rivalität. 

Die große Komikerin, Sängerin, Schauspielerin und Feministin Carolin Kebekus kommt diesem bösen Spuk auf die Spur. Sie untersucht alte und neue Geschichten, um zu zeigen, warum Frauen eingetrichtert wird, dass um den einen Platz, der mit Quote zu besetzen ist, konkurriert werden soll. 
Und sie zeigt - pointiert, unmissverständlich und natürlich auf wahnsinnig komische Art und Weise -, dass es Zeit ist für Neues.

 

Mitwirkende

Carolin Kebekus

Laeiszhalle (Großer Saal)

Johannes-Brahms-Platz 1 - 20355 Hamburg