Samstag 14.09.2019 — 19:30 Uhr

Lesesaal Buchhandlung

Gábor Schein
erzählt vom Ungarn der Nachkriegszeit

(c) Sophie Kandaouroff

(c) Cover Friedenauer Presse

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Preis: 15 €

Kurz vor seinem Tod schickt Grönewald ein Telegramm an die Budapester Ärztin Dr. Bíro und bittet sie, schnellstmöglich zu ihm nach Stockholm zu kommen. Sein Sohn Ervin soll vor seinem Tod die Wahrheit darüber erfahren, dass er gegen eine beträchtliche Spende an die Kirche und ohne Zustimmung der mittellosen, alleinstehenden Mutteradoptiert wurde. Die Suche nach Ervins Vergangenheit führt Bíro in die Zeit des ungarischen Volksaufstands von 1956 und zu den Aufzeichnungen der Mutter, die diese als Patientin einer psychiatrischen Klinik verfasste. Als Ervin und die Ärztin sich nach dem Tod des
Vatersschließlich in Budapest treffen, wird sein bisheriges Leben grundsätzlich in Frage gestellt.

In „Der Schwede“ erzählt Gábor Schein, ungarischer Lyriker, Schriftsteller, Kritiker und Übersetzer deutscher Lyrik die Geschichte eines Mannes und mit ihr die Nachkriegsgeschichte Ungarns, deren Folgen bis in die Gegenwart hineinreichen.

Mitwirkende

Gábor Schein
Stephanie Krawehl

Lesesaal Buchhandlung

20355 Hamburg, Stadthausbrücke 6