Mittwoch 15.09.2021 — 19:30 Uhr

St. Katharinen Kirche

Igor Levit und Florian Zinnecker im Gespräch mit Carsten Brosda
„Hauskonzert“

(c) Felix Broede

(c) Cover Hanser

Ausverkauft

„Hauskonzert“ liest sich immens spannend, schonungslos offen, dramatisch aufgeraut, zuweilen brillant.“ (Oliver Chech, WDR 3 Tonart)

Igor Levit gehört zu den besten Pianisten seiner Generation. Doch sein Wirken geht weit über die Musik hinaus. Die New York Times bezeichnet ihn als einen der „wichtigsten Künstler seiner Generation“ und als den „Pianist des Widerstands.Er erhebt seine Stimme gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Art von Menschenhass. Er engagiert sich für den Klimaschutz und tritt für die Demokratie ein.

Was treibt ihn an? Woher rührt seine Energie?

Der Journalist Florian Zinnecker begleitet Igor Levit durch die Konzertsaison 2019/20. Gemeinsam erleben sie eine Zeit der Extreme. Es ist das Jahr, in dem Levit öffentlich Partei gegen Hass im Netz ergreift und dafür Morddrohungen erhält. Das Jahr, in dem er für Hunderttausende Hauskonzerte auf Twitter spielt. Und das Jahr, in dem er zu sich selbst findet – als Künstler und als Mensch. Gemeinsam haben Levit und Zinnecker ein Buch geschrieben, dessen Titel allein schon viel über das Besondere dieser Zeit verrät: „Hauskonzert“.

Auch für den Senator der Behörde für Kultur und Medien Carsten Brosda waren die letzten Monate Ausnahmezustand. Wie kein anderer Kulturpolitiker hat er sich für die Kultur in Zeiten der Pandemie stark gemacht.
Er führt das Gespräch mit dem Pianisten Igor Levit und dem Journalisten Florian Zinnecker über eine Zeit, in der die Hauskonzerte vielen die Kraft gegeben haben, durchzuhalten. Und über die Kraft der Musik und die Wichtigkeit von Kultur.

 

 

Mitwirkende

Carsten Brosda
Igor Levit
Florian Zinnecker

St. Katharinen Kirche

Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg