Montag 17.10.2022 — 20:00 Uhr

Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Jörg Bong mit Giovanni di Lorenzo: „Die Flamme der Freiheit“
Die deutsche Revolution 1848/1849

(c) Stefan Gelberg. Vera Tammen

(c) Cover KiWi

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Preis: 16 €

Am 24. Februar 1848 wird in Paris nach 1789 zum dritten Mal Revolution gemacht, die Monarchie gestürzt und die Republik ausgerufen. Und endlich springt der revolutionäre Funke auch über den Rhein.

In den vierunddreißig deutschen Staaten und vier freien Städten der Zeit beginnen Aufstände gegen die herrschenden Polizei- und Militärmonarchien, gegen die Willkürherrschaft des „Deutschen Bundes“. Zum ersten Mal erhebt die Demokratie auch in deutschen Ländern ihr Haupt: direkte, allgemeine Wahlen, Republik, eine freiheitliche Verfassung, Grundrechte, Gewaltenteilung, sozialer Ausgleich. Es beginnt der dramatische Kampf für die Werte, die für uns heute die scheinbar selbstverständlichen Grundlagen unseres Gemeinwesens sind. 

Aber nur eine Partei der Opposition will die „ganze Revolution“, eine „demokratische Bunderepublik“. Die Liberalen, vor allem die „Konstitutionellen“ – die sich bald „Ordnungspartei“ nennen – wollen an der Monarchie festhalten, wenn auch in reformierter Form. Und sie, die Ordnungspartei und die neuen Märzregierungen, sind es, die mit den Fürsten die Revolution mit Bajonetten verhindern …

 

In einer großen Erzählung entwirft der Literaturwissenschaftler Jörg Bong (unter dem Pseudonym Jean-Luc Bannalec Autor der erfolgreichen bretonischen „Dupin“-Romane) ein atemberaubendes Panorama einer Zeit im Umbruch: Von den ersten revolutionären Versammlungen Ende Februar bis hin zu den Schlachten einer demokratischen „Armee der Freiheit“ gegen die Truppen des Bundes.

Im Gespräch mit dem Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT, Giovanni di Lorenzo, wird Jörg Bong über „Die Flamme der Freiheit. Die deutsche Revolution 1848/1849“ sprechen. 

 

 

Mitwirkende

Jörg Bong
Giovanni di Lorenzo

Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee