Mittwoch 20.09.2017 — 19:00 Uhr

Freie Akademie der Künste

Ulrich Greiner
stellt sein neues Buch vor: „Heimatlos – Bekenntnisse eines Konservativen“

(c) Hoffmann und Campe

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Preis: 12 €

Rezensionen und Pressezitate

Links zu sein, ist in Deutschland kein Problem. Aber kann man auch konservativ sein? Oder ist man dann rechts? Ulrich Greiner nimmt für sich das Recht in Anspruch, konservativ geworden zu sein. Und er stellt fest, dass der konservative Gedanke in Deutschland politisch und intellektuell heimatlos geworden ist. Weil er vom Diskurs der Mehrheit abweicht, ist er in der rechten Ecke gelandet. Doch die alten Kategorien greifen nicht mehr, die ideologischen Fronten nehmen einen neuen Verlauf. Was also kann es in Zeiten von Homo-Ehe, Flüchtlingskrise und Trump bedeuten, konservativ und dabei doch aufgeklärt zu sein? Wer vertritt die Kritik an einer immer stärkeren Verflechtung Europas? Woher kommt der deutsche Selbsthass? Wie elitär ist der Multikulturalismus? Was gilt es von der geistigen Tradition des christlichen Abendlandes in der globalisierten Welt zu bewahren? Solchen Fragen stellt sich der langjährige Feuilleton-Chef der ZEIT und Präsident der Freien Akademie der Künste. Sein Buch ist der streitbare Versuch, im Jahr der Bundestagswahl den politischen und intellektuellen Raum für einen modernen Konservativismus auszuloten – jenseits von politischer Korrektheit und diesseits der AfD.

"Heimatlos – Bekenntnisse eines Konservativen". Rowohlt

Mitwirkende

Ulrich Greiner

Freie Akademie der Künste

Klosterwall 23 - 20095 Hamburg