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Dienstag, 06. Oktober 2026, 20:00 Uhr

Nah am Wasser Vol. 3: SCHAM

mit Bianca Nawrath

Rathauspassage

Die neue Themenreihe im Festivalzentrum Rathauspassage des Harbour Front Literaturfestivals widmet sich den großen, doch sehr intimen Fragen von Liebe, Beziehung und Sexualität. Gemeinsam mit spannenden Gästen spricht Prof. Dr. Sonja Bröning an drei Abenden über Gefühlswelten, in denen wir uns sicher fühlen, bis wir sie selbst erleben. Dabei geht es vor allem um Begierde, Macht und Scham – offen, klug, überraschend und nahbar.

Mitten in Hamburg entsteht ein Raum für ehrliche Gespräche, neue Perspektiven und Begegnungen jenseits von Tabus. Persönlich, relevant und immer nah am Wasser.

Sonja Bröning lehrt und forscht als Professorin für Entwicklungspsychologie an der MSH Medical School Hamburg, unter anderem im Studiengang Sexualwissenschaften. An der MSH gestaltet sie auch den Buchclub „Liebes Leben“. Sie ist Paar- und Sexualtherapeutin in freier Praxis.

Termine:
Mittwoch, 23.09.2026, 20:00 Uhr Vol. 1: BEGIERDE mit ZEIT Podcast „Ist das normal?“
Dienstag, 29.09.2026, 20:00 Uhr Vol. 2: MACHT mit Eva Ladipo
Dienstag, 6.10.2026, 20:00 Uhr Vol. 3: SCHAM mit Bianca Nawrath

Dienstag, 6.10.2026, 20:00 Uhr
Vol. 3: SCHAM mit Bianca Nawrath

 Scham begleitet uns ein Leben lang. Sie lässt uns verstummen, wegschauen oder an uns selbst zweifeln. Gleichzeitig verrät sie viel darüber, wer wir sind, wie wir lieben und welche Erwartungen die Gesellschaft an uns stellt.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Sonja Bröning spricht Bianca Nawrath über die vielen Gesichter der Scham – in Sexualität, Beziehungen und unserem gesellschaftlichen Miteinander. Ausgehend von ihren Büchern „Poppkultur. Wie wir aufhören, Sexfantasie zu sein, und anfangen, Sexfantasien zu haben“ und „Schöne Scham“ geht es um weibliches Begehren, gesellschaftliche Zuschreibungen, Verantwortung und die Frage, warum Wegschauen oft leichter ist als Hinsehen.

Wann wird Scham zum Hindernis – und wann kann sie uns etwas über uns selbst lehren? Wie prägen Blicke von außen unser Verhältnis zum eigenen Körper, zur Lust und zu anderen Menschen? Und welche Verantwortung tragen wir füreinander in einer Gesellschaft, die allzu oft lieber wegschaut?

Ein Abend über Verletzlichkeit, Mut und die Kraft, sich den Dingen zu stellen, die wir am liebsten verbergen würden.

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