Mittwoch 09.09.2020 — 18:00 Uhr

Elbphilharmonie Hamburg Kleiner Saal

Eröffnungsgast Navid Kermani
Literatur und Musik - eine ewige Liebe

(c) Julian Baumann

Ausverkauft

Bereits zum zwölften Mal lockt das Harbour Front Literaturfestival die größten Stars der Szene nach Hamburg. Die Elbphilharmonie ist seit ihrer Eröffnung zu einem festen Veranstaltungsort des Festivals geworden – Autoren wie Salman Rushdie und John le Carré traten hier auf. Joachim Meyerhoff der erste Autor überhaupt, der 2017 in Hamburgs Konzerthaus gelesen hat, wird auch in diesem Jahr mit seinem neuesten Buch hier auftreten.

Und in diesem Jahr gehen Harbour Front und Elbphilharmonie eine noch engere Verbindung ein: Als Festival im Festival widmet sich „Harbour Front Sounds“ der Wechselbeziehung zwischen Musik und Literatur. Schließlich schrieb schon Thomas Mann in seinem Roman „Doktor Faustus“ treffend, dass „Musik und Sprache im Grunde eins seien, die Sprache Musik, die Musik eine Sprache“. Bei dem diesjährigen Spezial, aber auch bei weiteren Veranstaltungen im regulären Programm, präsentiert das Festival genau diese Verbindungen von Literatur und Musik.
Eröffnet wird das Festival durch den Hamburger Kultursenator Dr. Carsten Brosda.

Der Kölner Schriftsteller Navid Kermani ist ein leidenschaftlicher Musikhörer. Er hat die Wirkung von Musik und deren Magie bereits in seiner ersten literarischen Veröffentlichung beschrieben, dem „Buch der von Neil Young Getöteten“; 2002 erscheinen und vielfach neu aufgelegt, hat es längst Kultstatus und wurde zuletzt auch am Thalia Theater erfolgreich dramatisiert. Zur Eröffnung des diesjährigen Festivals wird der Träger des  Friedenspreis des Deutschen Buchhandels zu Neil Young zurückkehren und vom Leben und Sterben mit der Musik lesen - aus eigenen, teilweise unveröffentlichten Texten.

Mitwirkende

Navid Kermani

Elbphilharmonie Hamburg Kleiner Saal

Platz der Deutschen Einheit - 20457 Hamburg